Hallo zusammen,
habt ihr euch schon mal gefragt, wie wichtig Gärten in Deutschland tatsächlich sind? Klar, viele von uns lieben es, im Sommer draußen zu sein, Gemüse anzubauen oder einfach nur auf der Terrasse zu entspannen. Aber wusstet ihr, dass fast 17% der gesamten Landesfläche Deutschlands aus privaten Gärten und Kleingärten bestehen? Das hat mich echt überrascht!
Eine interessante Statistik, die ich neulich gelesen habe: Es gibt in Deutschland rund 1,4 Millionen Kleingärten, die zusammen eine Fläche von etwa 46.000 Hektar ausmachen. Das ist mehr, als beispielsweise alle Weinberge in Deutschland zusammen! Gärten sind also nicht nur ein Hobby, sondern auch ein bedeutender Teil unserer Landschaft und Ökologie.
Ein weiterer spannender Punkt: Laut einer Studie des Bundesamts für Naturschutz sind private Gärten wichtige Rückzugsorte für über 50% der in Deutschland lebenden Wildbienenarten. In Zeiten des Insektensterbens zeigt das, wie wichtig selbst kleine grüne Oasen sein können.
Wie sieht es bei euch aus? Nutzt ihr euren Garten eher zur Entspannung, zum Anbau von Lebensmitteln oder sogar als Beitrag zum Naturschutz? Und wie steht ihr zu Themen wie naturnahes Gärtnern, also z. B. keine Pestizide, Wildblumenwiesen und Insektenhotels? Würde mich interessieren, wie ihr euren Garten gestaltet und was ihr über diese Statistiken denkt!
Freue mich auf eure Meinungen!
Überraschende Fakten über Gärten in Deutschland – Wie grün i
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Re: Überraschende Fakten über Gärten in Deutschland – Wie gr
Hi Lisa88, ein sehr schöner Beitrag!
Und ehrlich gesagt haben mich diese Zahlen ebenfalls überrascht, besonders die 17 % Gartenfläche in Deutschland. Man denkt ja immer, das seien einzelne private Flecken Erde, aber zusammen ist das tatsächlich eine beeindruckende „grüne Infrastruktur“. Dass über die Hälfte der Wildbienenarten private Gärten nutzt, macht das Ganze noch bedeutungsvoller. Da merkt man erst, wie viel Verantwortung eigentlich in jeder noch so kleinen Grünfläche steckt.
Bei uns in der Familie hat sich das in den letzten Jahren auch deutlich gezeigt: Der riesige Garten, auf dem die Häuser meiner Mutter und meines Onkels stehen, war irgendwann komplett verwildert. Wurde lange nicht mehr richtig gepflegt, alles war zugewachsen und man wusste nicht mehr, wo der Weg aufhört und das Dickicht anfängt. Gleichzeitig war aber klar: Obwohl es chaotisch aussah, haben sich dort wahnsinnig viele Tiere wohlgefühlt – Insekten, Vögel, sogar ein paar Igel.
Als wir uns dann dazu durchgerungen haben, den Garten von unserem lokalen Garten- und Landschaftsgärtner wieder herrichten zu lassen, war uns wichtig, nicht einfach „Clean Chic“ draus zu machen. Also kein totgepflegter englischer Rasen und sterile Beete. Der Gärtner hat uns da super beraten: Strukturiert, was strukturiert werden musste, alte Sträucher verschnitten, Wege freigelegt, aber die für Tiere wertvollen Bereiche bewusst erhalten. Zum Beispiel die wilden Ecken mit Totholz, ein paar Brennnesselbereiche (wichtig für Schmetterlingsraupen), und auch einige alte Stauden, wo Bienen und Hummeln förmlich drauf warten.
Heute ist der Garten wieder nutzbar und optisch viel schöner, aber gleichzeitig bleibt er ein kleines Refugium. Ich finde, das ist ein guter Kompromiss: nicht komplett verwildert, aber auch nicht totoptimiert.
Deshalb kann ich die angesprochenen Punkte zum naturnahen Gärtnern absolut unterschreiben. Man muss nicht gleich einen Biotop-Preis gewinnen. Schon ein bisschen Vielfalt und der Verzicht auf Chemie helfen enorm.
Und ehrlich gesagt haben mich diese Zahlen ebenfalls überrascht, besonders die 17 % Gartenfläche in Deutschland. Man denkt ja immer, das seien einzelne private Flecken Erde, aber zusammen ist das tatsächlich eine beeindruckende „grüne Infrastruktur“. Dass über die Hälfte der Wildbienenarten private Gärten nutzt, macht das Ganze noch bedeutungsvoller. Da merkt man erst, wie viel Verantwortung eigentlich in jeder noch so kleinen Grünfläche steckt.
Bei uns in der Familie hat sich das in den letzten Jahren auch deutlich gezeigt: Der riesige Garten, auf dem die Häuser meiner Mutter und meines Onkels stehen, war irgendwann komplett verwildert. Wurde lange nicht mehr richtig gepflegt, alles war zugewachsen und man wusste nicht mehr, wo der Weg aufhört und das Dickicht anfängt. Gleichzeitig war aber klar: Obwohl es chaotisch aussah, haben sich dort wahnsinnig viele Tiere wohlgefühlt – Insekten, Vögel, sogar ein paar Igel.
Als wir uns dann dazu durchgerungen haben, den Garten von unserem lokalen Garten- und Landschaftsgärtner wieder herrichten zu lassen, war uns wichtig, nicht einfach „Clean Chic“ draus zu machen. Also kein totgepflegter englischer Rasen und sterile Beete. Der Gärtner hat uns da super beraten: Strukturiert, was strukturiert werden musste, alte Sträucher verschnitten, Wege freigelegt, aber die für Tiere wertvollen Bereiche bewusst erhalten. Zum Beispiel die wilden Ecken mit Totholz, ein paar Brennnesselbereiche (wichtig für Schmetterlingsraupen), und auch einige alte Stauden, wo Bienen und Hummeln förmlich drauf warten.
Heute ist der Garten wieder nutzbar und optisch viel schöner, aber gleichzeitig bleibt er ein kleines Refugium. Ich finde, das ist ein guter Kompromiss: nicht komplett verwildert, aber auch nicht totoptimiert.
Deshalb kann ich die angesprochenen Punkte zum naturnahen Gärtnern absolut unterschreiben. Man muss nicht gleich einen Biotop-Preis gewinnen. Schon ein bisschen Vielfalt und der Verzicht auf Chemie helfen enorm.
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