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Strandvillen Rügen

Kap Arkona

Nationalparks, schöne Flecken, Tierbeobachtungen, Naturerlebnisse, etc.

Kap Arkona

Beitragvon chiara » 30.12.2011, 12:47

hallo zusammen,

kap arkona ist sehr schöhn, man muss es mal gesehen haben..ich war da, und es ist ein unbeschreibliches gefühl...war jemand von euch auch schon da?
habe letztens gehört, was da passiert ist..da muss man echt vor glück sprechen, wenn man selbst vor kurzem da war und einem nix passiert ist...







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Der große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein.
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Ferienwohnung Sellin Rügen  Strandvillen Rügen

Ich war schon öfter dort

Beitragvon Alex » 03.01.2012, 15:35

Ja das Kap Arkona ist eins der schönsten und gefährlichsten Ecken Rügens. Sehr traurig was dort passiert ist. Schlimm sind die Gaffer, die die nicht nur die Arbeiten behindern. Es sollte harte Strafen für solche Menschen geben.
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Beitragvon Dirk » 21.01.2012, 01:16

Meine Kinder sind mehr oder weniger in dem Alter des vermissten Mädchens Katharina.
Es macht mich traurig wenn ich daran denke, wie ihre Mutter und ihre Schwester und ihre ganze Familie unter dem Verlust ihres Mädchens leiden müssen.
Der Mutter ist kein Vorwurf zu machen, finde ich. Auch wir waren mehrfach da unten und an anderen Stellen der Kreideküste wandern. Mit den Kindern. Es ist einfach zu schön. Gerade in der rauhen Jahreszeit finde ich den wild romantischen Strand, wenn die Wellen auf die Findlinge donnern und eine steife Briese den Niesel auf die Wetterjacke peitscht, am aller schönsten.
Ich weiß nicht, ob ich je wieder frohen Mutes an oder auf den Kreidefelsen entlang gehen kann oder ob ich statt der rauhen Schönheit nur noch die Gefahr sehe. Und doch hoffe ich, dass der Strand nicht dauerhaft gesperrt wird. Durch Badeunfälle sterben sicher mehr Menschen als durch Erdrutsche. Und noch mehr Menschen sterben auf dem Weg zum Strand. In ihren Autos. Das jedenfalls lassen die vielen Kreuze am Rand von Rügens Straßen vermuten.
In den Medien wurde oft von Schildern berichtet, die vor der Gefahr gewarnt hätten und die Berichterstattung suggerierte, das die Mutter diese Schilder wohl mißachtet habe. Das macht mich wütend. Denn ich kann mich nicht erinnern, daß es Schilder gab, die generell vor dem Betreten der Wege oberhalb der Felsen oder des Strandes unterhalb warnten oder dies gar verboten. Ja, es stehen Schilder an exponierten Stellen, die warnen, zu dicht an die Kannte zu treten. Und es gibt einen Aufsteller an der Treppe mit allgemeinen Verhaltensregeln. Ja, und es gibt diese Treppe hinab an den Strand, die bestimmt nicht gebaut wurde, damit die Menschen dort NICHT hinab gehen!

Dieses Mädchen war einfach zu jung zum Sterben. Das ist es, was dieses Unglück um so tragischer macht.
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Beitragvon Dirk » 21.01.2012, 01:25

Gottfried Keller

Bei einer Kindesleiche

(...)

Nie hab' an deine Zukunft ich gedacht,
War ja die Gegenwart so klar und heiter!
Du hast wie eine Blume mir gelacht,
Nicht dacht' ich an gereifte Früchte weiter;
Ob einst vielleicht ein Held in dir erwacht',
Ob du am Fuße bliebst der langen Leiter:
Du lieblich Kind warst in dir selbst vollkommen -
Was sollte dir und mir die Sorge frommen?


Zu der du wiederkehrst, grüß' mir die Quelle,
Des Lebens Born, doch besser, grüß' das Meer,
Das eine Meer des Lebens, dessen Welle
Hoch flutet um die dunkle Klippe her,
Darauf er sitzt, der traurige Geselle,
Der Tod, verlassen, einsam, tränenschwer,
Wenn ihm die Seelen, kaum hier eingefangen,
Laut jubelnd wieder in die See gegangen.
Dirk
 
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